Walter Lang meets Takuya Taniguchi - YUUJOU -

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Art.Nr. JAW002

Walter Lang (p) Takuya Taniguchi (taiko drums)
Preis:
Brutto-Verkaufspreis: 17,85 €
Netto-Verkaufspreis: 15,00 €
MwSt.-Betrag: 2,85 €
Beschreibung

Hörbeispiele:

01 Kami Toki
02 Ballad
03 Sakura
04 Madrid After Dark
05 Sayou
06 Nomad
07 Kirk
08 When Tears Fade Into A Smile
09 Pencao Central

Pressespiegel zu YUUJOU:

Jazz Podium 10-2010

In Japan ist Walter Lang schon seit Jahren ein gefeierter und mehrfach ausgezeichneter Pianist. Es ist wohl kaum übertrieben, ihn im Land der aufgehenden Sonne als eine herausragende Persönlichkeit des dortigen Jazzbetriebs zu bezeichnen. In seiner Discographie hat sich diese Ausnahmestellung bisher jedoch kaum niedergeschlagen. Dafür liegt mit „Yuujou“ nun ein Album vor, das Walter Lang von einer zumindest hier in Europa völlig neuen Seite zeigt. Er spielt im Duo mit dem Taiko-Trommler Takuya Taniguchi eine Musik, die sich zwischen europäischer Tradition und östlichem Kulturkreis bewegt. Takuya umrahmt improvisierend die Lang’schen Themen. Dabei swingt er natürlich nicht im westlichen Sinn, sondern begleitet mit oft entschlossen klingenden, manchmal aber auch spirituell wirkenden perkussiven Figuren. Er sucht nach seelenverwandten und damit kulturübergreifenden Dispositionen, ordnet sich in den Dialog ein – niemals unter! Ähnlich wie auch Walter Lang, dessen pianistische Motive etwas lyrisch suggestives vermitteln. Auch sind es perkussiv melodische Muster, die wellenförmig zwischen reduzierter Klarheit und komplexer Dichte pendeln. Den mentalen Slalom technischer Virtuosität vermeiden beide wohltuend. Und das ist mit Sicherheit auch der Grund für das rundum positive Ergebnis dieses Dialogs: In gespannter Gelassenheit und respektvoller Toleranz miteinander reagieren.


Jazzthing 11-2010

Das Erstaunliche: Walter Lang kann spielen, was er will, er klingt nie wie einer dieser opportunistischen Speichellecker, die jedem Trend hinterherlaufen, um selbst nicht abgehängt zu werden. Lang bleibt stets Lang, ganz egal, ob der 49jährige Oianist nun mit dem Erfolgsmodell Trio ELF die großen Hallen rockt, mit Jobim-Sängerin Maucha Adnet durch die kleinen Clubs tänzelt, mit Lee Konitz völlig frei auf oberstem musikalischen Niveau diskutiert oder einfach nur straight ahead den instrumentalen Boden für Dusco Goykovich oder Don Menza bereitet. Irgendwie erscheint da auch eine abwegige Konstellation mit dem Perkussionisten Takuya Taniguchi schon nach wenigen Takten völlig logisch. Der Deutsche spielt, der Japaner schlägt, und es hat den Anschein, als entblättere sich unter ihren Händen langsam ein völlig symbiotisches Gesamtkunstwerk. Wie sich die feine, lyrische, stets leicht swingende westliche Pianistik an den mächtigen asiatischen Klangwolken der Taiko-Trommeln emporrankt, das besitzt hohe Qualität und jede Menge Entwicklungspotenzial. Beide gehen ineinander auf und lerne voneinander.


Echo-Online

In diesem Live-Mitschnitt trifft der bekannte, experimentierfreudige Pianist Walter Lang auf den japanischen Taiko-Trommler Takuya Taniguchi. Das spannende Zusammentreffen zart-lyrischer Piano-Improvisationen mit dem mächtigen Klang der Taiko lässt ungewöhnliche, stets harmonische Klangräume von eigenartigem Reiz entstehen.


Digitale Internet Zeitung:

"Mächtige Sounds treffen auf lyriche Pianoimprovisationen ... archaische
japanische Rhythmen aus der Hand von Lang überzeugen jeden Hörer."


Die beiden Künstler sind seit Jahren befreundet und musizieren so harmonisch, als wären sie im gleichen Kulturraum aufgewachsen.
Das Gegenteil ist natürlich der Fall: Walter Lang kommt aus einer schwäbischen Kleinstadt und Takuya Taniguchi ist in der japanischen Provinz Fukui aufgewachsen.
Gegensätze also, die sich auf der Bühne ausdrucksstark niederschlagen:
Mächtige Sounds und übergroße Klangwolken der Taiko Trommeln treffen auf zarte lyrische Pianoimprovisationen. Japanische Volkslieder verschmelzen mit westlichen Jazzismen. Archaische japanische Rhythmen unterlegen Lang'sche Eigenkompositionen.


FolkWorld November 2010:

Four albums from a young, dynamic German studio called Jawo records. Founded by two men with a long history in audio. Their label focuses on jazz, world and the blend of those two styles.
For jazz lovers the album by Hendrik Meurkens Quartet called A Night in Jakarta might be the right thing. This highly respected harmonica and vibraphone player brings with his quartet a fine mixture of American classical jazz styles and Brazil influences. Playing his own compositions besides a Gershwin song, his warm sound will be liked by many. It’s in a way conventional ‘late night’jazz, but of the highest quality. I love his harmonica sound, but I adore his really tender vibraphone play.
From this German harmonica player to the more experimental jazz of Walter Lang meets Takuya Taniguchi this is a great example how cultures and styles meet. With the exciting drums of Taniguchi the Japanese percussion tradition gets a new dimension. He mixes traditional rhythms with new, improvised, beats on the Taiko drums. Lang shows his quality as a pianist in many ways. In some songs he goes along with the beating drum and in others, like in Proud Men, he plays melodic and with a nice kind of sadness. In Sakura the focus is on the Japanese traditional music, but in a experimental and refreshing way. Although from two different cultures, this two top musicians managed to create a natural sound with the best out of two worlds.
Michael Sagmeister brings, together with four guests including Hammond organ, drums, bass and wonderful vocals by Antonella D’Orio, a dreamy night at a top jazz club. With songs from composers like Cole Porter, Henry Mancini, Jimmy Davis and others, this guitarist spreads his warm sounds over the globe. Some intense solo parts, great Hammond interruptions and laid back singing of D’Orio makes this a pleasure to listen to. It reminds me somehow of the old records of the fifties and show that this kind of music is timeless. Well, at least when it’s played by the right musicians like on this album.
After three strong albums, the fourth one is probably my personal favorite. The, almost legendary, singer Ethel Caffie-Austin with her vocal quartet blows me away. From the Southern parts of the States, she brings the best of the gospel tradition. With her deep, powerful voice and rhythmic piano play, she worships the lord with all her hearth. Without any false pretentious these singers give a fascinating performance of vocal art. The harmony styles, the texts and the solo’s. I think we all will recognize the typical gospel style, but it’s not often brought in such a direct and intense way as by this Ethel Caffie-Austin singers. What a great label this Jawo is, even for me, not a jazz expert in any way, they make the music attractive by recording with top musicians and making sure their albums are well produce and have a high sound quality.
Eelco Schilder


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